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Aus der Erfahrung unserer Beratungsprozesse wissen wir, dass in vielen mittelständischen Unternehmen umfangreiche Liquiditätsreserven in den Unternehmen vorhanden sind, aber nicht genutzt werden.
Häufig machen diese Reserven mehr als 5% des Jahresumsatzes eines Unternehmens aus. Damit übersteigen diese Reserven häufig deutlich den Umfang der von Banken gewährten Kreditlinien.
Diese Liquiditätsreserven sind im Umlaufvermögen des Unternehmens enthalten und finden sich vor allem
in zu hohen Außenständen
in zu hohen Lagerbeständen
Maßnahmen zur Optimierung dieser Kapitalpositionen sind auch unter dem Begriff Working Capital Management bekannt.
Die Ursachen für zu viel gebundenes Kapital ist fast immer in den nicht optimalen Abläufen des Unternehmens zu finden, z.B.
eine nicht am Forecast des Vertriebs direkt orientierte Einkaufspolitik
ineffiziente Fertigungszyklen, z.B. wegen zu hohem Ausschuss oder nicht dem Auftrag entsprechender Fertigung
keine eindeutig geregelten Vorgehensweisen im Mahnwesen
fehlenden Zielvorgaben für die Bilanzpositionen "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" oder "Lagerbestand"
fehlender Incentivierung der diese Positionen beinflussenden Mitarbeiter
Gerade im Bereich Forderungsmanagement können aus unserer Sicht in vielen Fällen
mit einfachen Mitteln und
innerhalb kürzester Zeit
erhebliche Liquiditätsreserven gehoben werden.